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Organisation aufbauen?

Mit Aufstellungen meinen wir oft Familienaufstellungen. Es gibt jedoch noch viele weitere Arbeitsformen und somit Varianten desselben Phänomens. Weitere Formen finden Sie unter Familienaufstellungen oder Tischaufstellungen. Auf dieser Seite finden Sie weitere Informationen speziell zum Phänomen der Organisationsaufstellungen. Ja, genau wie eine Herde Elefanten laufen wir oft hintereinander her ... oder lösen uns von der Herde.

Die Aufstellung kann individuell (mit Hilfe von Gegenständen) in der Sicherheit einer Einzelstunde erfolgen, aber auch buchstäblich live in Ihrer Organisation mit den “echten” beteiligten Personen!

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Ausgangspunkt

Organisationsaufstellungen geben Einblick in die Dynamiken, die in einer Organisation wirken.
Genau wie Systeme in der Natur streben auch Organisationen nach Gleichgewicht: einem Gleichgewicht zwischen Geben und Nehmen in allen Bereichen der Organisation. Darüber hinaus wird die Funktionsweise von Organisationen durch den Kontext, in dem sich die Organisation befindet, ihre Geschichte, ihre Leitprinzipien (was macht die Organisation, für wen und warum) sowie die Besetzung und Einteilung der Positionen bestimmt. Organisationen streben also stets nach einem Gleichgewicht innerhalb der Organisation und zwischen der Organisation und ihrem Umfeld.

Dynamik

Aufstellungen machen Dynamiken sichtbar. Sie zeigen, wie die Beziehungen zwischen Abteilungen oder zwischen verschiedenen Führungsebenen sind, wie die Beziehungen zwischen Unternehmen, Produkten, Kunden und Visionen sind und welches möglicherweise noch ungenutzte Potenzial im System vorhanden ist. Der Fallvorsteller erhält so neue Einblicke in Hindernisse und Möglichkeiten in seinem Unternehmen oder seiner Organisation. Diese Einblicke liefern oft Anhaltspunkte, um die Situation leichter zu bewältigen oder neue Schritte zu unternehmen.

Aufstellungen, oder besser gesagt: die systemische Betrachtungsweise von Organisationssystemen, ist eine Philosophie, bei der das System als Ganzes betrachtet wird. Ohne zu urteilen, ohne etwas schöner oder hässlicher zu machen, als es ist, und mit Blick auf die Zukunft. Es ist eine Methode der wenigen Worte, die die Realität der Organisation so zeigt, wie sie ist.

Einige systemische Prinzipien sind:

  • Ordnung wobei jeder Teil der Organisation seinen oder ihren richtigen Platz hat, um funktionieren zu können (z. B. auf der Grundlage von Dienstalter, Hierarchie, Einsatz und Qualitäten)
  • Balance Geben und Nehmen, das zu einem gesunden und stetig wachsenden Austausch führt
  • PLeck, und damit Anerkennung für jede Person, jedes Konzept, jeden Gründer oder jedes andere Element, das zur Organisation in ihrer Existenz beiträgt oder beigetragen hat

Schritte im Prozess

In einem kurzen Interview klären wir mit dem Fragesteller, welche Personen, Funktionen, Konzepte und andere Elemente für die Frage von Bedeutung sind. Beispielsweise: der Projektleiter, der Auftraggeber, der Vorgesetzte des Projektleiters, die Kunden und vielleicht auch das Projektziel. Inhaltlich sagt der Fragesteller dabei so wenig wie möglich über den bisherigen Verlauf des Projekts. Anschließend wählt der Fragesteller aus dem Kreis der übrigen Teilnehmer Personen aus, die die verschiedenen Elemente des Systems repräsentieren. Diese Vertreter müssen dafür nichts Besonderes tun, außer zu wissen, welches Element sie repräsentieren. Die Vertreter wissen also inhaltlich nichts über die Organisation oder über das Projekt, das erstellt werden soll.

Danach entsteht die Aufstellung: Der Fragesteller platziert die Repräsentanten intuitiv im Raum zueinander. Dann geschieht etwas Bemerkenswertes und bislang Unerklärliches. Die aufgestellten Vertreter spüren sofort, wie das Beziehungsfeld, in dem sie sich befinden, in diesem dargestellten System aussieht. Dieses Beziehungsfeld entspricht fast immer weitgehend der tatsächlichen Situation. Bilder und Erkenntnisse über Zusammenhänge, Hindernisse, aber auch Möglichkeiten im Organisationssystem treten deutlich zutage.

Als Begleiter der Aufstellung frage ich die Repräsentanten, was sie in der Aufstellung erleben. Dies liefert oft schon Erkenntnisse für den Fragesteller.

Anschließend können eine Reihe von Interventionen stattfinden. Durch das Verändern der Positionen von Vertretern, das Hinzufügen fehlender oder ausgeschlossener Elemente und manchmal durch das Benennen von Beziehungen in der Aufstellung ist es möglich, gute Lösungen für den vorgestellten Fall zu finden. Wenn die Aufstellung Lösungen aufzeigt (und dieser Prozess vom Begleiter unterstützt wird), fließt wieder Energie in das System und der Fragesteller erhält Bilder davon, wie eine mögliche fruchtbare Konstellation aussehen könnte.

Wer ist Ihr Gesprächspartner?

Ben ter Horst

Unsere Preise

Einzelstunde

150
  • Der Preis beträgt 150 € für 1,5 Stunden.
  • Aufnahme durch Ben ter Horst

Gruppenorganisation Aufstellung

125
  • Eine Organisationsaufstellung erfordert Vorbereitung und Nachbereitung. Nach der Aufnahme folgt ein Angebot.
  • Der Tarif beträgt 125 € pro Stunde zuzüglich Reisekosten.
  • Die Erstberatung/das Kennenlernen ist zunächst unverbindlich. Wenn Sie den Prozess durchlaufen, wird diese dennoch berechnet.
  • Die Begleitung erfolgt durch Ben ter Horst.
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